Forschung
Spezialisierungsbereich (Forschung & Lehre)
Geschichte der Philosophie: Klassische deutsche Philosophie von Kant bis Hegel; rationale und relationale Naturkonzepte im 18.-21. Jh.
Praktische Philosophie: Umweltschutz-, Naturschutz-, und Tierethik; Naturethik und -ästhetik
Kompetenzbereich (Forschung & Lehre)
Antike Philosophie; Analytic German Idealism; Religionsphilosophie; Kritische Theorie; Naturschutzgeschichte in der Romantik
Detailliert
Leer
Forschungsprofil (Überblick)
Derzeit bin ich als Vertretung der Professur (Lehrstuhl für Philosophie und Ethik der Umwelt) tätig. Meine Forschung konzentriert sich auf (a) den Denk-, Materie-, Lebens- und Subjektivitätsbegriff in der klassischen deutschen Philosophie (von Kant bis Hegel), (b) seine Bezüge zu umweltethischen Debatten über Inklusion, Biodiversität und Biophilie, (c) die moralischen Verpflichtungen im Kontext von Renaturierung sowie Umwelt-, Natur- und Tierschutz, (d) die umweltethische Axiologie (intrinsisch, instrumentell, eudaimonistisch, theozentrisch) und (e) transformative Werte in der Mensch-Natur-Beziehung. Als Fellow im DenkRaum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) untersuchte ich zudem gemeinsam mit Dr. Laura von Allwörden (Internationale Politikwissenschaft) und Dr. Nadine Wagener-Böck (Europäische Ethnologie) den Nexus von Energie, Klima und Artenvielfalt am Beispiel der Moore in Schleswig-Holstein
Forschung zur Umweltethik
Seit 2024
– Renaturierung
– Transformation der Werte in der Mensch-Natur-Beziehung
– Relationaler Naturbegriff im Umwelt-, Natur- und Tierschutz des 18.-21. Jh.
2023 – 2025
– „Über Moore. Eine interdisziplinäre Studie über Schleswig-Holsteins Energie-Natur-Nexus“. Forschungsförderung durch den DenkRaum (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) zu Diskursen, Praktiken und Werten im Energie-Natur-Nexus am Fallbeispiel der Moore.
Seit 2021
– Umweltethische Axiologie
– Rationaler Naturbegriff im Umwelt-, Natur- und Tierschutz des 18.-21. Jh.
– Inklusionsproblem in der Naturethik
– Biodiversität & Biophilie
Forschung zur Verbindung von Umweltethik & klassischer deutscher Philosophie
Seit 2025
– Naturschutzgeschichte in der Romantik
– Kants Organismusbegriff im Licht ökofeministischer Kritik
Seit 2021
Objektive und subjektive Interessensbegriffe nicht-menschlicher Lebewesen in den naturethischen Debatten des 20.-21. Jh. im Spiegel Kants Transzendentalphilosophie, Schellings Identitätsphilosophie und Hegels spekulativer Philosophie
2021 – 2024 (Forschungsprojekt)
„Der naturphilosophische Lebensbegriff bei Kant, Schelling und Hegel im Kontext umweltphilosophischer/-ethischer Debatten der Biozentrik, Biodiversität und Biophilie„. Projektförderung durch die Fritz Thyssens Stiftung.
Forschung zur klassischen deutschen Philosophie
Seit 2021
Organismusdenken bei Kant, Schelling und Hegel
Seit 2014
Methode, System und ihre Grenzen bei Kant, Schelling und Hegel
2018 – 2021 (Forschungsprojekt)
„Wie subjektiv ist die Natur? Raumzeitliche Konstruktion der Materie vor dem Hintergrund denkender und verkörperter Subjektivität in Kants theoretischer, Schellings identitätsphilosophischer und Hegels spekulativer Naturphilosophie“. Forschungsförderung durch die Fritz Thyssen Stiftung.
2014 – 2018 (Promotion)
„Das freie Sich-Entlassen der logischen Idee in die Natur in Hegels Wissenschaft der Logik„. Promotionsförderung durch die Studienstiftung des deutschen Volkes.